Das Collegium Europaeum Jenense (CEJ) an der Friedrich-Schiller-Universität
Das CEJ stellt sich der Aufgabe, Europa als politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Prozess zu begreifen und diesen durch publikumsnahe Veranstaltungen aktiv zu begleiten und zu fördern. Dazu stehen ihm einerseits die Ressourcen der Friedrich-Schiller-Universität und der Ernst-Abbe-Fachhochschule in Jena zur Verfügung. Aus den dort laufenden und für Europa relevanten Forschungsprojekten entwickelt das CEJ bündige Zukunftsthemen, die in Vortragsreihen und anderen Veranstaltungen vorgestellt werden. Andererseits sucht es die Kooperation mit Intellektuellen aus Kunst, Politik und Wissenschaft in allen europäischen Ländern, die zu Vorträgen, Lesungen, Gesprächsrunden und Workshops nach Jena eingeladen werden. Dazu kann das CEJ auf ein internationales Netzwerk korrespondierender Mitglieder zurückgreifen, die ihre Mitarbeit bereit erklärt haben. Auf diese Weise beabsichtigt das CEJ, nicht nur über Europa zu reden, sondern selbst den Dialog in Europa zu initiieren und zu praktizieren.
Eine wichtige Rolle im Zukunftsprojekt Europa räumt das CEJ auch der Kunst ein. Hier gilt es, ein Bewusstsein dafür zu wecken und wach zu halten, in welchem Maß verbindende, europäische Traditionen und Werte in den Kunstwerken eingeschlossen sind. Aber auch dafür, was sie an Imaginationen und Visionen für ein „neuen Europas“ enthalten, also welche „Zukunftsmusik“ in ihnen anklingt.
Das CEJ stellt eine an deutschen Universitäten einmalige Institution dar. Sie wurde 1990, unmittelbar nach dem politischen Umbruch, von Prof. Dr. Dr. Ulrich Zwiener gegründet. Die Mitgliedschaft steht allen offen, die an der Umsetzung seiner Ziele mitwirken wollen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 40 € im Jahr.

