“Charlotte-Figulla-Preis 2010”
Wettbewerb für Weltoffenheit und Toleranz
Schüler fragen sich: „Bin ich ein Weltbürger?“ - so lautet die Frage des Schülerwettbewerbs für den diesjährigen Charlotte-Figulla-Preis.
Zum sechsten Mal schreiben das Kontakt- und Koordinierungsbüro des Runden Tisches (Kokont), der Jenaer Internationale Studentenkreis (JISK) und das Collegium Europaeum Jenense gemeinsam mit dem Preisstifter Prof. Hans-Reiner Figulla den Wettstreit aus. Ziel ist, Schülern aus Jena, dem Saale-Holzland-Kreis sowie dem Weimarer Land Toleranz und Weltoffenheit nahe zu bringen.
Geglückt ist dies den Gewinnern des Preises im vergangenen Jahr. Mit Radiosendung, Fotobuch und einem Spiel überzeugte die Klasse 7.2. des Stadtrodaer Pestalozzi-Gymnasiums die Jury und sahnte den Hauptanteil der 1000 Euro Preisgeld ab. „Unsere Klasse ist davon nach Berlin gefahren“, erinnert sich Lydia noch gern, „wir haben das Mauermuseum und den Tiergarten besucht.“ Viel gelernt haben die Schüler nicht nur in der Hauptstadt. Während der Arbeit am Wettbewerbsbeitrag setzten sich die Gymnasiasten, wie Lilly resümiert, monatelang intensiv mit der Geschichte von DDR und BRD auseinander. Das Fazit von Damaris bringt es auf den Punkt; “Es hat Spaß gemacht und dafür auch noch so einen Preis zu bekommen, das ist einfach toll.”
Die Aussicht auf Erkenntnisgewinn und Geldpreise soll auch in diesem Jahr Schüler ab der siebten Klasse zur Teilnahme bewegen. Die Beiträge können bis einschließlich 30. April im Jenaer Kokont-Büro (Adresse: kokont@t-online, Telefon 03641-236606) abgegeben werden.
Der Preis, den Prof. Hans-Reiner Figulla in Gedenken an seine verstorbene Tochter initiiert hat, wird zusammen mit dem Jenaer Preis für Zivilcourage am 17. Mai vergeben.
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