Archiv von 'Oktober, 2009'


Podiumsgespräch ?Was bleibt?

DDR und deutsche Einheit im literarischen Raum

3. September, 14 bis 17 Uhr in den Rosensälen der FSU Jena

 

Einführung von Prof. Dr. Martin Hermann, Kuratoriumsmitglied des CEJ

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Einführung von Franz-Josef Schlichting, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Vortrag von Prof. Gottfried Meinhold “Tarntext und Klartext”

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Vortrag von Udo Scheer “Staatstrompeten und kritische Auseinandersetzung mit der DDR in der Gegenwartsliteratur”

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Vortrag von Prof. Gottfried Willems “Nachdenken über Christa W.”

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Vortrag von Lutz Rathenow “Echos der DDR in Literatur und Kunst”

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Podiumsgespräch:

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“Europäisches Theater”

Das Projekt “Europäisches Theater” ist eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe des Collegium Europeaum Jenense an der Friedrich-Schiller-Universität (CEJ) in Kooperation mit dem Laboratorium Aufklärung sowie der neu an der FSU eingerichteten Theaterwissenschaft.
Es werden ausgewählte Fragen von besonderem wissenschaftlichem Interesse behandelt und untersucht, von den Ursprüngen des europäischen Theaters, d. h. der attischen Tragödie, ihrer Rezeptions- und Entwicklungsgeschichte, bis in unsere heutige Zeit. In der Darstellung des Ursprunges der Tragödie soll versucht werden, neue gedankliche Ansatzpunkte für das Verständnis auch unseres heutigen Theaters aufzuzeigen und herzuleiten.

Veranstaltungen:

  • 21.04.2010, 18 Uhr ct., kleiner Rosensaal
“Das griechische Theater - Ursprung der Maske, der Satyrn und der Tragödie”
Referent: Dr. Gérard Seiterle
  • 22.04.2010, 18 Uhr ct., Senatssaal
“Ergreifend, aber kunstlos?” - Probleme der Aufführung im altgriechischen Theater”
Referent: Prof. Dr. Hans-Peter Bayerdörfer

Mathematik in der Musik.

Ein Streifzug (1. Teil)

Ein Vortrag von Prof. Dr. Manfred Reimer, Technische Universität Dortmund

16.11.2009, 18 Uhr, Rosensäle der Friedrich-Schiller-Universität, Fürstengraben 18

Der Vortrag richtet sich an alle, deren Interesse in kulturhistorischem Kontext auf die Mathematik wie auf die Musik gerichtet ist. Es sind keine tieferen Kenntnisse erforderlich.

Auf einem Klavier treten in der Oktave 7 weiße und 5 schwarze Tasten auf. Die Violine (aber auch das Violoncello) ist mit 5 im Quintenabstand stehenden Saiten bespannt. Passt das überhaupt zusammen?

Wir können uns der Antwort auf diese Frage nur nähern, wenn wir die Geschichte unseres heutigen abendländischen Tonsystems bis in die Zeit des griechischen Altertums zurückverfolgen. Und dies wird uns abverlangen, dass wir uns mit seinen mathematischen Grundlagen beschäftigen. Diese sind zunächst einfacher, zahlentheoretischer Natur und führen auf verschlungenen Wegen schließlich in der Renaissance zur so genannten reinen Stimmung. Mit Ungereimtheiten. Die werden erst Ende des 17-ten Jahrhunderts nach Weiterentwicklung des mathematischen Denkens unter Einführung der Potenzen und Logarithmen durch Erindung der gleichschwebenden Temperatur behoben. In ihr sollte es eigentlich keine Tonarten-Unterschiede geben, was im Widerspruch zur musikalischen Erfahrung zu stehen scheint. Der Mathematiker kann zu diesem Tonarten-Charakteristiken-Problem eine wenn auch nur bescheidene Antwort geben.

Die beiden Stimmungen sind leider nicht ganz verträglich, was zu Spannungen zwischen dem Klavier- und dem Saitenspiel führt. Mit Hilfe der mathematischen Methode der Kettenbruchentwicklung zeigen wir, wie beide Stimmungen miteinander zusammenhängen und durch Wahl der Eichtöne am besten aneinander angeglichen werden können.

Etwas provokant fragen wir zuletzt: Warum keine 13-Ton-Musik? Und bleiben die Antwort nicht schuldig.


Grüne Gentechnik

Landwirtschaft – Heute und MorGEN. Ist die grüne Gentechnik in Europa am Ende?

jeweils mittwochs um 18 Uhr, Carl-Zeiß-Straße 3, Hörsaal 6:

Das Collegium Europaeum Jenense an der Friedrich-Schiller-Universität lädt, in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie,  zu einer neuen Vortragsreihe ein.

Die Vorträge und anschließenden Diskussionen sollen zur Versachlichung der besonders in diesem Jahr wieder leidenschaftlich geführten Debatte zwischen Befürwortern und Gegnern der grünen Gentechnik beitragen.


Veranstaltungen

keine aktuellen veranstaltungen