Veranstaltungen

    • 18.04.2012, 18:00 Uhr, Vortragsraum der ThULB - Vortragsreihe „Zwischen Errungenschaft und Widerstand: Gentechnik für Europa - Europäer für die Gentechnik?“
      Professor Michael Reth „Synthetische Biologie als neuer Weg zur wissenschaftlichen Erkenntnis“ mehr
    • 25.04.2012, 18:00 Uhr, Vortragsraum der ThULB - Vortragsreihe „Zwischen Errungenschaft und Widerstand: Gentechnik für Europa - Europäer für die Gentechnik?“
      Dr. Christoph Then „Synthetische Biologie, Synthi-Fuels und künstliches Leben“ mehr

 

weitere Veranstaltungen

 

    Bücher

  • Band  43 :   DDR-Literatur zwischen Anpassung und Widerspruch

  • Tagungsband zum Jürgen-Fuchs-Literaturseminar am 26. und 27. November 2010 in Jena

    Herausgeber: Martin Hermann und Henning Pietzsch
    Erschienen: IKS Garamond, 2011
    Umfang: 150 Seiten
    ISBN: 978-3-941854-53-6
    Preis: 17,90€

  • Band  42 :   Reformen für Europa

  • Herausforderungen für die europäische Integration

    Herausgeber: Olaf Leiße
    Erschienen: IKS Garamond Der Wissenschaftsverlag, 2011
    Umfang: 164 Seiten
    ISBN: 978-3-941854-47-5
    Preis: 18,90€

  • Band  41 :   Zwanzig Jahre friedliche Revolution. Warschau – Leipzig – Berlin – Jena

  • Herausgeber: Martin Hermann
    Erschienen: IKS Garamond Der Wissenschaftsverlag, 2010
    Umfang: 113 Seiten
    ISBN: 978-3-941854-30-7
    Preis: 14,90€

 

weitere Bücher

Mathematik in der Musik.

Ein Streifzug (1. Teil)

Ein Vortrag von Prof. Dr. Manfred Reimer, Technische Universität Dortmund

16.11.2009, 18 Uhr, Rosensäle der Friedrich-Schiller-Universität, Fürstengraben 18

Der Vortrag richtet sich an alle, deren Interesse in kulturhistorischem Kontext auf die Mathematik wie auf die Musik gerichtet ist. Es sind keine tieferen Kenntnisse erforderlich.

Auf einem Klavier treten in der Oktave 7 weiße und 5 schwarze Tasten auf. Die Violine (aber auch das Violoncello) ist mit 5 im Quintenabstand stehenden Saiten bespannt. Passt das überhaupt zusammen?

Wir können uns der Antwort auf diese Frage nur nähern, wenn wir die Geschichte unseres heutigen abendländischen Tonsystems bis in die Zeit des griechischen Altertums zurückverfolgen. Und dies wird uns abverlangen, dass wir uns mit seinen mathematischen Grundlagen beschäftigen. Diese sind zunächst einfacher, zahlentheoretischer Natur und führen auf verschlungenen Wegen schließlich in der Renaissance zur so genannten reinen Stimmung. Mit Ungereimtheiten. Die werden erst Ende des 17-ten Jahrhunderts nach Weiterentwicklung des mathematischen Denkens unter Einführung der Potenzen und Logarithmen durch Erindung der gleichschwebenden Temperatur behoben. In ihr sollte es eigentlich keine Tonarten-Unterschiede geben, was im Widerspruch zur musikalischen Erfahrung zu stehen scheint. Der Mathematiker kann zu diesem Tonarten-Charakteristiken-Problem eine wenn auch nur bescheidene Antwort geben.

Die beiden Stimmungen sind leider nicht ganz verträglich, was zu Spannungen zwischen dem Klavier- und dem Saitenspiel führt. Mit Hilfe der mathematischen Methode der Kettenbruchentwicklung zeigen wir, wie beide Stimmungen miteinander zusammenhängen und durch Wahl der Eichtöne am besten aneinander angeglichen werden können.

Etwas provokant fragen wir zuletzt: Warum keine 13-Ton-Musik? Und bleiben die Antwort nicht schuldig.

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